| DÖZ | Rückblick

Januar 2020

VERGANGENES, AKTUELLES UND SPONTANITÄT

VERGANGENES birgt Zufriedenheit, während AKTUELLES stets nach Wachstum schreit. SPONTANITÄT sorgt für ordentlich Würze – für euch, von mir: Mein neuer Rückblick – in aller Kürze.


Klassentreffen – 20 Jahre danach
Spontan war’s, aber gut. Hosnia, die mittlerweile am weitesten entfernt wohnt (in Kalifornien), war über den Jahreswechsel bei ihrer Familie in Crailsheim. Über Facebook organisierten wir für den 6.1. ein kurzfristiges Klassentreffen, so dass Hosnia auch dabei sein konnte. Wir trafen uns im Wasserturm, einer umgebauten Gaststätte mit Biergarten. Trotz der spontanen Aktion gab es 21 Zusagen, leider mussten 10 Personen kurz vorher oder am gleichen Tag aus unterschiedlichen Gründen absagen. Das war etwas schade – aber gut, so ist es eben manchmal. 

Bei Bier und Pizza tauschten wir die aktuellen Geschehnisse aus. Interessant ist, wie sich die einzelnen Lebenswege nach der Schulzeit entwickelten. Hosnia lebt in Amerika, ein Anderer hat einen Doktortitel in Mathematik, manche arbeiten seit 20 Jahren in der gleichen Firma, in der Sie auch ihre Ausbildung gemacht haben (was ich sehr bewundernswert finde), eigentlich hat so gut wie jeder 1–3 Kinder und geht in der Elternrolle voll auf – so wie es sein soll. 

Anders als beim 10-jährigen Klassentreffen, hatte ich nichtmehr das Gefühl, dass man sich von jetzt auf gleich erneut in der selben „Rolle“ wie in der Schulzeit wiederfindet. Damals war der Klugscheißer wieder Klugscheißer, die Streberin wieder die Streberin und der Clown wieder der Clown, als ob irgendjemand einen unsichtbaren Schalter umgelegt hatte. Dieses Mal nicht. 

Wir sind jetzt gesettelter, fühlen und sichtbar wohl in unserer Haut und mit unsrem gewählten Lebensweg, sind uns der eigenen Macken und Defizite bewusst und akzeptieren sie. Obwohl man sich aktuell höchstens einmal im Jahr beim Crailsheimer Volksfest oder beim Kulturwochenende über den Weg läuft, schafft dieser geteilte, zufriedene Gemütszustand ein Gefühl von Vertrautheit, das nur schwer in Worte zu fassen ist. 

Zudem sind wir uns einig: Wie Mitte 30 fühlen wir uns alle nicht. Komm doch „große 4“, wir haben keine Angst – wir sind bereit.


Haupthaar – der aktuelle Stand
Sieht gut aus. Die Tonsur ist so gut wie nichtmehr existent. Geholfen hat schlussendlich die Blutplasmatherapie über die ich im Monatsrückblick September 2019 geschrieben hatte. Während der 3-monatigen Behandlungsphase hatte ich mich zudem mit einer Minoxidil-Lösung (Regaine Männer Schaum) zum Einmassieren in die Kopfhaut behandelt. Diese habe ich mittlerweile abgesetzt und bin zurück zu den 4 Produkten (Powercocktail, Restorate, HairPlus oral und HairPlus topical) von FitLine. Diese bringen neben der Unterstützung des Haarwachstums auch noch weitere positive Effekte mit sich: mehr Energie, besseres schlafen und mehr Leistungsfähigkeit bei der Arbeit – und ja, das alles völlig legal und zudem auf natürlicher Basis. Leider nicht günstig (ca. 150 €/Monat), aber die Wirkung überzeugt.

Die untenstehende Tabelle zeigt die Ergebnisse der Blutplasmatherapie (PRP-Therapie) im Zeitraum von September bis Dezember. Auf den Bildern sieht man meine betroffene Stelle am Hinterkopf. Die Wachstumsphase (anagen) ist hier merklich gestiegen (von 22 % auf 51 %), und die Absterberate (telogen) stark gesunken (von 78 % auf 49 %). Zum Vergleich: bei gesundem Haar liegt die Wachstumsphase bei 70 % und die Absterberate bei 30 %. 

Beim Duschen oder beim Kämmen verliere ich momentan so gut wie keine Haare mehr und auch beim reinfassen fühlt sich mein Haar wieder voller an. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, die Haarstruktur meines 20-jährigen Ichs ist Vergangenheit. Geholfen hat mir die Therapie dennoch. 

Neben den Produkten von FitLine die ich ab jetzt wieder einnehmen werde, werde ich wohl auch die PRP-Therapie weiterverfolgen. Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten: Diverse Artikel im Internet raten zu einer einmaligen Auffrischungsbehandlung pro Jahr. Meine Hautarztpraxis empfiehlt eine ganzjährige Behandlung mit einer Vitaminmischung, die ebenfalls alle 4–6 Wochen in die vom Haarausfall betroffenen Stellen gespritzt wird. 

Welche Methode ich anwenden werde, weiß ich noch nicht. Ich bin aktuell noch damit beschäftigt voller Stolz meine wallende Löwenmähne zu präsentieren – brüll, brüll ;-)


Spontan in die Berge. Geht das?
Nein. Irgendwie geht das nicht. Jedenfalls bis jetzt nicht. Ich bleibe aber auf jeden Fall dran. O-Ton Dennis Özer: „Ich möchte diesen Winter voll ausnutzen“. Erstens: welcher Winter? Und Zweitens: spontan bin ich meistens nur dann, wenn ich mir Zeit für Spontanität nehme (ich bin mir des Widerspruchs bewusst). Ich glaube ich muss den „spontanen Bergausflug“ wohl doch planen. Der Terminkalender ist gecheckt. Wer kommt mit?


Ausblick Februar 2020 
Über folgende Themen berichte ich im Rückblick Februar: 

  • STUTTGARTERLEBEN als Kneipentour, auch das ist machbar.
  • Back to Flachau
  • Hallo Schreibclan, los geht’s!